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29. November 2011 Buchvorstellung Presse

BuchumschlagWie der Schnuller zum Karpfen kam
Buchvorstellung der Bitburger Buchpaten

 Das Haus Beda bot erneut den passenden Rahmen für eine gelungene Feier. Gastgeber waren in diesem Fall die Bitburger Buchpaten, die zur Vorstellung ihres ersten Buches „Wie der Schnuller zum Karpfen kam“ eingeladen hatten. Agnes Hackenberger begrüßte Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die an der Entstehung des Buches mitgewirkt haben. Namentlich begrüßte sie die Vertreter der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung, die die Bitburger Buchpaten seit ihrer Gründung im Januar 2008 ideell, finanziell und personell unterstützt. Da sich auch zahlreiche Familienangehörige dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten, war die Freude von Herrn Manfred Kottmann über einen gut gefüllten Saal nachvollziehbar. 
Das Buch ist nach dem Reimefächer in der Büchertasche 1 und der CD für Kindergartenkinder in der Büchertasche 2 das dritte „Eigengewächs“ der Buchpaten, mit dem sie ihr Anliegen „Wir wollen möglichst viele Kinder möglichst früh mit Sprache und mit Büchern in Kontakt bringen“, weiter verfolgen.

von_der_Idee_zum_Buch_Frau_Inge_SolchenbachDie Entstehungsgeschichte des Buches präsentierte Inge Solchenbach unter dem Motto „ Von der Idee zum Buch“. Während auf einer großen Leinwand die für das Buch eingereichten Illustrationen präsentiert wurden, stellte sie die einzelnen Stationen auf dem Weg zu dem nun vorliegenden Buch vor. Geschichtenwettbewerb- Rohfassung- Illustrationen- Korrektur lesen- Erstellung des Layouts waren dabei unabdingbare Schritte. Den Samen für dieses Buch hatte sie selbst gelegt, als sie während eines Buchpaten-Treffens im Frühjahr 2011 bekannte, dass sie aus den Geschichten gerne ein Buch machen würde.
Bei der Suche nach einem attraktiven Buchtitel wurden die Buchpaten inspiriert von der GeschichteDer Karpfen mit dem blauen Schnuller“. In Anwesenheit der beiden Autoren Niklas und Timos Eppers stellte Maria Kandels den Gästen sie vor.
Anstelle eines Grußworts hatten sich die Buchpaten von dem Bürgermeister der VG Bitburg-Land Josef Junk und dem 1. Beigeordneten der Stadt Bitburg Michael Ringelstein die Teilnahme an einem Interview gewünscht. Denn es passte zu hervorragend zum zentralen Anliegen der Buchpaten, das Lesen in den Mittelpunkt zu stellen. Zunächst befragte die Schülerin Christina Engeln die beiden Herren nach ihren ersten individuellen Leseerfahrungen. Während Herr Junk sich an eine Struwwelpeter-Ausgabe mit festem Pappeinband erinnerte, fiel Herrn Ringelstein ein Junge namens Michel ein, der im Verlauf des Buches in verschiedene berufliche Rollen schlüpfte. Beide stellten fest, dass sie gegenwärtig als Erwachsene zwar viel lesen in Form von Vorlagen und Gesetzestexten, ihnen allerdings zu wenig Muße bleibt für das Lesen nach persönlichen Vorlieben. Doch als ehemaliger Polizeibeamter war sich Herr Junk sicher: Kriminalromane gehören nicht zu seinen Lieblingsbüchern. Herr Ringelstein beglückwünschte die Buchpaten zu ihrem Engagement: Sie hätten sich nicht auf den Lorbeeren der Auszeichnung als „Helden der Region 2010“ ausgeruht, sondern ein weiteres Highlight für die Menschen der Region auf den Weg gebracht. Mit Hinweis auf den gut gefüllten Saal des Beda-Hauses schloss er sich der Meinung des Dichters Robert Gernhardt und stellte fest: „Ums Buch ist mir nicht bang.“
Mit den zum Lesevortrag ausgewählten Geschichten sollte die Vielfalt der im Buch enthaltenen Geschichten verdeutlicht werden: Autoren_und_Autorinnen_der_GeschichtenSie sollten deshalb von jungen und erwachsenen, männlichen und weiblichen Autoren und Autorinnen stammen. Die zur Adventszeit passende Geschichte von Frau Katharina Britzen „ Der kleine Drachen und Weihnachten“ wurde von Peter Berger vorgestellt.
Exposé und Gloriette, zwei zum festlichen Anlass passende Musiktitel, wurden von Julia Glas am Klavier und Sophia Jutz an der Klarinette vorgetragen. Der Dank des Publikums für die äußerst gelungenen Darbietungen wurde spürbar in dem lang anhaltenden Applaus.
Allen, die noch nach einem überzeugenden Grund fürs Lesen suchen, sei das Roswitha Böttel und Marie-Luise Niewodniczanska vorgetragene Gedicht „Ums Buch ist mir nicht bang“ empfohlen.
Der Höhepunkt Veranstaltung war gleichzeitig auch der schwierigste Teil. Galt es doch, denjenigen, die an dem Buch mitgewirkt hatten, ihr persönliches Exemplar zu überreichen. Die knapp bemessene Zeit ermöglichte es jedoch den Buchpaten nicht, alle einzeln zu benennen.
Zunächst wurde den ehrenamtlichen Lesepaten, den Vertreterinnen der Kitas und der Grundschulen der Stadt und VG Bitburg das Buch als Dank für die bisherige Zusammenarbeit und als zusätzlicher Leseanreiz überreicht. Dass das Buch in die Kitas und Grundschulen gelangen kann und zu einem preis-„werten“ Vergnügen für alle weiteren Interessenten werden kann, wird durch die finanzielle Unterstützung der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, der Kulturgemeinschaft und der Dr. Hanns-Simon-Stiftung ermöglicht.

Illustratoren_7._u._8._Schuljahr_St._Willibrord-Gymnasium_Ideelle Unterstützung leisteten Renate Richartz, die ihre Schüler und Schülerinnen für die Illustrations-Aufgabe begeisterte und ein Auge auf die passgenaue Umsetzung hatte. Mit handwerklichem Können und viel Kreativität ließ die Grafikerin Beate Göbel die abgegebenen Schülerarbeiten zu einer Einheit mit den Geschichten werden. Für die „rechte“ Schreibung sorgten ausdauernd und kenntnisreich Dr. Marion Markowski und Carmen Schmitz. Der Dank in Form eines Buchexemplars erreichte Heinz Drossard, der die Projekte der Buchpaten mit seiner Kamera dokumentiert und die Firma Zey, die das Anliegen der Buchpaten nach einem Buch, das gut in der Hand liegt und eine Freude für Augen und Ohr ist, umgesetzt hat.
Applaus begleitete die Autoren und Autorinnen, die mit ihren Geschichten den Grundstein für das Buch gelegt haben und so viele Menschen an ihren Erfahrungs- und Phantasiewelten teilhaben lassen. Die Illustrationen die Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klassen des St. Willibrord-Gymnasiums lassen die Geschichten „zu echten Hinguckern“ werden.
Zum Schluss war es Frau Agnes Hackenberger ein Anliegen, die Menschen an ihrer Seite zu wissen, die sich dem Buchpaten-Projekt seit vier Jahren verbunden fühlen und „stets zur Stelle sind, wenn es gilt, gemeinsame Aktionen zu planen und zu gestalten“. Thomas Baur, Roswitha Böttel, Peter Berger, Julia Glas, Maria Kandels, Manfred Kottmann, Marie-Luise Niewodniczanska, Inge Solchenbach.
Bei dem gemeinsamen Schlusslied „Lasst uns froh und munter sein“ erwiesen sich die anwesenden jungen und erwachsenen Gäste aus der Südeifel als sehr text- und melodiesicher. So wurde der Wunsch von Frau Glas in ihrer Rolle als Dekanatskantorin nachvollziehbar: „Ihr könnt alle zu mir in den Chor kommen!“
Übrigens: Denjenigen, die nicht im Haus Beda an der Buchvorstellung teilgenommen haben, jedoch das Rätsel um den Schnuller und den Karpfen lösen möchten, empfehlen die Buchpaten: Buch kaufen und lesen!
Dank der finanziellen Unterstützung durch die Kreissparkasse Bitburg-Prüm, die Kulturgemeinschaft Bitburg und die Dr.-Hanns-Simon-Stiftung, der honorarfreien Mitarbeit der Autorinnen und Autoren sowie der Illustratoren und Illustratorinnen kann es zu einem sehr „lesefreundlichen“ Preis angeboten werden:

7,00€ für 104 Seiten Lesevergnügen mit Festeinband!

Verkaufsstellen: Bibliothek der Dr. Hanns-Simon-Stiftung
Büro der Kulturgemeinschaft Bitburg
Buchhandlung Logos, Bitburg
Buchhandlung Schiwek, Bitburg
Tourist-Information; Bitburg 

 

29. November 2011 Buchvorstellung

BuchumschlagBuchvorstellung „ Wie der Schnuller zum Karpfen kam“

29. November 2011, 17.00 Haus Beda, Festsaal

Wer das erfahren möchte, sollte ab 29. November das von uns herausgegebene Buch mit obigem Titel erwerben. Unser neues „Eigengewächs“ enthält 35 Geschichten, die Kinder und Erwachsene aus der Region geschrieben haben. Sprachstile, Themen und Umfang der Geschichten sind also sehr unterschiedlich. Deshalb sind wir überzeugt, dass jeder seine Lieblingsgeschichte entdecken kann!
Illustriert wurden sie von Schülern und Schülerinnen des St. Willibrord-Gymnasiums unter Leitung der Kunstlehrerin Fr. Renate Richartz. 

Mit unserem Buch wollen wir 

  • zum Lesen und Vorlesen verlocken
  • dazu anregen, mit Kindern über die Inhalte und Bilder ins Gespräch zu kommen
  • Leser und Leserinnen motivieren, ihre kreativen Fähigkeiten zu nutzen und
  • einen Beitrag zur regionalen Identität leisten  

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Kreissparkasse Bitburg-Prüm, die Kulturgemeinschaft Bitburg und die Dr.-Hanns-Simon-Stiftung, der honorarfreien Mitarbeit der Autorinnen und Autoren sowie der Illustratoren und Illustratorinnen können wir es zu einem sehr „lesefreundlichen“ Preis anbieten: 

7,00 € für 104 Seiten Lesevergnügen mit Festeinband! 

Verkaufsstellen: Bibliothek der Dr. Hanns- Simon-Stiftung
                                   
Büro der Kulturgemeinschaft Bitburg
                                   
Buchhandlung Schiwek, Bitburg
                                   Buchhandlung Logos
                                   Tourist-Information Bitburger und Speicherer Land

 

27. Mai 2011 Lesenacht in der Städtischen Bibliothek Bitburg

LesenachtKostenlose Reise in das Reich der Drachen  

Zur Eröffnung des diesjährigen Sommer-Heckmeck hatte die Städtische Bibliothek zu einer Lesenacht unter dem Motto „Drachen und andere Ungeheuer“ eingeladen.
50 mutige Kinder aus den Grundschulen von Bitburg und Umgebung waren gekommen, um die schauerlich spannenden Geschichten zu hören. Hinter jedem Regal konnten sie lauern und warteten nur darauf, Kinder „einzufangen“, um ihnen Drachen- und Ungeheuergeschichten vorlesen zu können.
Vier Bitburger Buch- u. Lesepaten, Agnes Hackenberger, Inge Solchenbach, Thomas Baur und Peter Schiwek, hatten in den weiten Räumen der Bibliothek Leseecken eingerichtet und sich darauf vorbereitet, die Kinder in die Welt der Fantasie und Gruselgestalten zu begleiten. Dann „Licht aus“ und bei Kerzenschein konnten die Drachen und Ungeheuer kommen. So begegnete die zukünftige Ritterin Igraine einem dreiköpfigen Drachen, dem kleinen Halbdrachen Nepomuk war der Vulkan erloschen, Viktoria traf in der Bettkiste auf den Geist eines toten Mädchens und …. Ein schauerliches Lachen aus den Lautsprechern der Bibliothek beendete die jeweiligen Lesungen. „Licht an“ bedeutete Pause mit Getränken und Drachenfutter und dem Aufsuchen der nächsten Lesestation.
Nachdem alle vier Gruppen Kostproben aus Werken von Cornelia Funke, Michael Ende, Chris Priestley und Wolfgang Hohlbein gelauscht hatten, versammelten sich sämtliche Drachenfans in der Kinderbibliothek und konnten beweisen, wie gut sie den Buchpaten trotz Gruselgefühlen zugehört hatten. Den krönenden Abschluss bildete die Verlosung von drei Buch-Gutscheinen unter den Kindern, die richtige Antworten notiert hatten. „Schade, dass wir nicht das ganze Buch gelesen haben“, war von einigen Kindern zu hören. Doch wozu hat man Eltern und Großeltern? Die vorgestellten Bücher können in der Bibliothek entliehen werden oder mit Hilfe des überreichten Merkzettels gekauft werden.

Um 23 Uhr wurden 50 begeisterte Kinder wieder von Ihren Eltern abgeholt und in die Bibliothek kehrte rasch wieder die gewohnte nächtliche Stille ein.

 

02. Mai 2011 Lesepaten unterwegs im Bitburger Land

Lesepaten für die Kitas der Region 

Seit Mai sind in Absprache in zahlreichen Kindertagesstätten der Region männliche Lesepaten
im Einsatz. Vom Einsatz eines männlichen Lesepaten erhoffen wir uns eine Vorbildwirkung auf Jungen,
die unter Umständen sehr selten Männer erleben, die Freude beim Umgang mit Büchern haben.
Doch auch den Mädchen wird es gefallen, Texte von einem Mann vorgelesen zu bekommen. Denn
Lesestoff, Stimmlage und Schwerpunktsetzungen werden sich von denen der Erzieherinnen und Mütter unterscheiden. Denn auch zu Hause übernehmen meistens Frauen die Rolle der Erzählerinnen und Vorleserinnen! Deshalb sind wir sehr froh und dankbar, dass sich 12 männliche Lesepaten gefunden
haben, die sich in den Kitas der Region einbringen wollen.
 

Im Vorfeld haben wir mit den Kitas und den Lesepaten folgende Absprachen getroffen: 

  • Das Projekt möchte nachhaltig wirken und läuft deshalb ohne zeitliche Begrenzung an.
  • Die Lesepaten stimmen sich in den organisatorischen Fragen (Zeiten, Räumlichkeiten etc)
    mit der Kita ab.
  • Die Auswahl des Lesestoffes erfolgt durch Anregungen der Kita und in Absprache
    zwischen Lesepaten und Buchpaten.
  • Die Städtische Bibliothek wird sich darum bemühen, besonders gefragte Kinderbücher
    für die Ausleihe
    an Eltern bereit zu halten.
  • In pädagogischen Fragen und Anliegen wendet sich der Lesepate an die zuständigen
    Erzieherinnen oder die Kita-Leitung.
  • Alle Lesepaten, die in Absprache mit den Bitburger Buchpaten zum Einsatz kommen,
    engagieren sich ehrenamtlich und erhalten für Ihre Tätigkeit kein Entgelt. Sie freuen sich
    jedoch über positive und/ oder konstruktive Rückmeldungen!

 

 

24. März 2011 Buchempfehlungen

Heute wurden die ersten Buchempfehlungen eingestellt.

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